Grenzen setzen

Leute, Optionen lassen mich erstarren. Nehme ich blau, grün oder doch lieber rot?

Ich drehe mich um und gehe. Ich nehme keins. Und ärgere mich, denn was wäre gewesen, wenn…? Ich hätte doch nur eins nehmen müssen. Mich für eine Option entscheiden. Aber das kann ich nicht. stattdessen gibt’s nichts und den Ärger über die eigene Entscheidungsunfähigkeit. Denn so komme ich nicht weiter. Und weiterkommen möchte ich ja. Tja.

Sich für etwas entscheiden bedeutet im Umkehrschluss, sich gegen etwas zu entscheiden. Dadurch werden Grenzen gesetzt. Eine Option nehme ich an, die andere grenze ich aus. Dann kann ich schauen, wie es weitergeht. Ich empfinde es als sehr wohltuend, eine Entscheidung zu treffen, mir Grenzen zusetzen. Denn allein diese Tatsache hat etwas ungemein erfrischendes, erst durch die Ausgrenzung kann ich mich weiter bewegen, neue Erfahrungen machen und zu neuen Erkenntnissen gelangen.

Allein, so weit zu kommen bedeutet viel Anstrengung. Angst vor nicht absehbaren Konsequenzen vernebelt die Entscheidungsfähigkeit.

 

Achtung: Übertreibung des Ausgrenzens führt zu allumfassender Einhegung seiner selbst. Dann geht nichts mehr voran.

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